Touren

Schlossgarten Charlottenburg

„Gesteinsflechten auf dem Postament der Athene/Minerva-Statue im Schlossgarten Charlottenburg“ – Die Teilnehmer der Führung betrachten die Statur der Athene deren Sockel von Gesteinsflechten besiedelt wird.
Gesteinsflechten am Fuß der Göttin Athene ©Brigitte Lenz

Mit dem Schlossgarten Charlottenburg und seinen Bewohnern verbindet mich seit über 20 Jahren eine enge, nachbarschaftliche Beziehung.

Tour 1: Flechten – Geheimnisvolle Doppelwesen vor unserer Haustür

Auf einem etwa dreistündigen Spaziergang im Schlossgarten Charlottenburg entdecken interessierte Laien das Besondere und die Vielfalt der Doppelorganismen aus Pilz und Alge. Die Teilnehmer setzen den „Flechtenblick“ auf, mit dem sie auch in ihrer Nachbarschaft die formen- und farbenreichen Lebenskünstler und Extremsportler der Pflanzenwelt erkennen und wiederfinden werden. Ganz nebenbei vermittelt diese Naturerlebnisführung Kenntnisse über Geschichte, Bauwerke und Bäume dieses bedeutendsten Gartendenkmals Berlins.

Tour 2: „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen“

Der Schlossgarten Charlottenburg bietet auf ca. 55 ha eine große Zahl an Plätzen, Räumen und Übergängen. Er lädt dazu ein, den vielen Stimmungen und Atmosphären nachzuspüren.

Der Garten bietet, wie alle Schlossgärten der Stadt (wie z.B. Schloss Grunewald, Schönhausen, Pfaueninsel) Naturerlebnis- und Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen mit ihren unterschiedlichsten Ansprüchen und Bedürfnissen. Auf der ebenfalls etwa dreistündigen Tour erleben die Teilnehmer den Garten aus den verschiedensten Perspektiven, d.h. betrachten ihn z.B. mit den Augen von Touristen, Berlinern im Allgemeinen, Charlottenburgern im Besonderen, Geschichtsbegeisterten und Historikern, Gartenkunstinteressierten, Blumenfreunden, Romantikern, Kindern, Sonnenanbetern, Botanikern im Allgemeinen und Flechtenfreaks im Besonderen, Tier- und Naturfreunden und, nicht zuletzt, aus der Sicht wilder Tiere und Pflanzen. An 13 Standorten werden unterschiedliche Perspektiven und Hintergrundinformation vermittelt.

Treffpunkt
Bushaltestelle Klausener Platz auf der Schlossseite. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U7, Richard-Wager-Platz; Bus M45, Klausener Platz; S41, S42 und S46 Westend.

Verbindliche Anmeldung via E-Mail:
naturfuehrungen@uwe-lohmeier.de

Kosten pro Person: 15,- € Ermäßigt 10,- (Schüler, Studenten, ALG)
Zahlung in Bar zum Tourbeginn

Sonstiges
Voraussetzung für die Teilnahme an den deutschsprachigen Touren sind wetterfeste Kleidung und bequeme Schuhe, Trittsicherheit, ein Mindestalter von 16 Jahren sowie Freude am gemeinsamen Erleben der Stadtnatur. Erwünscht sind Neugier und (für Tour 1) das Mitbringen einer Lupe oder eines Smartphones mit Vergrößerungs-App , sowie Papier und Bleistift.

Teilnehmerzahl je 5 – 10

Achtung !! Aufgrund der aktuellen Bestimmungen im Zusammenhang mit der Corona Pandemie sind alle Teilnehmenden zu Beginn der Führung verpflichtet, einen gültigen Test- bzw. Impfnachweis vorzulegen, während der Touren einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Personen einzuhalten bzw., falls erforderlich, bei Unterschreiten des Mindestabstand eine geeignete Atemschutzmaske (d.h. medizinischer Mundschutz oder FFP2-Maske ohne Atem-Auslassventil) mindestens nach Aufforderung zu tragen.

 

Touren im Auftrag von Umweltorganisationen:

1. Bildungsforum der Stiftung Naturschutz Berlin – Exkursion und Bestimmungsübungen

Uwe Lohmeier erklärt den Tour-Teilnehmern anhand der Wand-Gelblechte (Xanthoria parietina) auf den Stämmen der Traubenkirsche (Prunus padus) die Bedeutung von Rindenflechten als Bioindikatoren ©Brigitte Lenz
Eine Wandgelbflechte (X. parietina) und eine gewöhnliche Blasenflechte (Hypogymnia physodes) auf einem Stück Eichenast ©Brigitte Lenz

27.08.2021, 09:30 – 17:00 Uhr, Schlossgarten Charlottenburg und Stiftung Naturschutz Berlin

„Das geheimnisvolle Leben der Flechten“ https://www.stiftung-naturschutz.de/veranstaltungen/bildungsforum-natur-und-umweltschutz/seminare/seminar/das-geheimnisvolle-leben-der-flechten

 

2. Freilandlabor Britz e.V. – Förderverein zur Naturerziehung im Britzer Garten

Mehrer große kreisförmig-ovale Mauerflechten (Lecanora muralis) wachsen auf den Holzbalken des Ziegengatters im Britzer Garten
Die Mauerflechte (Lecanora muralis) am Ziegengatter ©Brigitte Lenz

03.10.2021 , 14:00 – 16:00, Britzer Garten

Schnuppertour „Flechten – Lebenskünstler und Extremsportler vor der Haustür“ http://www.freilandlabor-britz.de/index.php/de/aktuelles-programm